Referenzen

Ein Aushang im Stall...

Es freut mich so sehr, dazu beitragen zu können, dass Pferde und ihre Menschen sich besser verstehen. Mein Teil war der des "schwierigen Longierens" :)

 

Tageskurs in Weinheim-Trösel

 

Sabine Schumacher-Herold mit Mimifee

"Hallo Ines,
nochmals ganz herzlichen Dank für den sehr informativen und hilfreichen Kurs (und auch fürs Verladen). Ich sehe mein Pferd jetzt mit ganz anderen Augen, vielleicht sie mich auch?? Die Zeit mit ihr erlebe ich bewußter und weiß nun besser mit ihr umzugehen. Wir werden noch viel üben und auch sehr gerne wiederkommen.
Herzliche Grüße,

Sabine mit Mimifee"

 

Kathrin Nos mit Rashida und Eva Reinhardt mit Rasima

"Unsere beiden Rentnerdamen sind im Jahr 2014 schon 23 und 24 Jahre alt geworden. Die ältere der beiden kann nicht mehr geritten werden. Und auch wenn die jüngere noch sehr gut unter dem Sattel läuft, macht es uns viel Spaß, auch mit ihr am Boden zu arbeiten – es kann zudem in ihrem Alter immer mal eine Phase kommen, in der wir zeitweise oder irgendwann womöglich ganz aufs Reiten verzichten müssen. Hierzu ist die Bodenarbeit, die wir zusammen mit Ines üben, hervorragend geeignet. Die Ladies werden vom Kopf her gefordert!

Die Anleitung von Ines hilft uns dabei, mit den Stuten richtig zu kommunizieren und ihnen die verschiedenen Übungen begreiflich zu machen. Die Erklärungen von Ines sind gut verständlich, und so ist jede Einheit mit Aha-Erlebnissen und Fortschritten verbunden.

Besonders herausfordernd ist dabei die ältere Stute, da sie sehr dominant ist. Seit wir zusammen mit Ines am Boden mit ihr arbeiten, haben ihre Versuche sehr stark nachgelassen, sich mit ihrem Dickkopf durchsetzen zu wollen. Dafür findet sie es sichtlich angemessen, dass wir uns bei der Bodenarbeit voll auf sie konzentrieren und sie im Mittelpunkt steht! Sie reagiert mit interessierter Mitarbeit. Ines achtet dabei darauf, dass nie Druck auf die Stute entsteht. Lieber schlägt sie unterschiedliche Ansätze vor, um die Aufmerksamkeit des Pferdes auf eine andere Aufgabe zu lenken und eine Situation entspannter für sie zu gestalten.

Zwischen den Trainingseinheiten mit Ines versuchen wir das Gelernte zu vertiefen. Dabei schleichen sich natürlich dann doch mal wieder Fehler ein, die Ines sofort erkennt und geduldig korrigiert. Dabei beschränkt sie sich nicht auf den Hinweis DASS ein Fehler gemacht wurde, sondern sie gibt immer die Begründung, WESHALB es in der Kommunikation mit dem Pferd ein Missverständnis gab.
Wenn dann im Anschluss eine Übung plötzlich doch klappt, freuen sich Mensch und Pferd: Zuerst ich, wenn das Pferd versteht, was ich von ihm will und es die Übung willig ausführt. Dann das Pferd, wenn ich es lobe. Und schließlich wir beide – mit einem gemeinsamen Gefühl der Zufriedenheit. Ich glaube, manches Mal ist die alte Dame vielleicht auch ein bisschen stolz auf sich selbst, weil sie etwas richtig gemacht und dafür von mir toll gefunden wurde.

Diese Harmonie überträgt sich auf den gesamten Umgang mit dem Pferd. Deshalb macht die Bodenarbeit sehr viel Spaß und wir sind Ines sehr dankbar für ihre stets geduldige Anleitung und ihre vielen Ideen, mit denen wir die kleinen grauen Zellen der alten Ladies in Schwung halten können!"

 

Mareike Schmitt mit Indra

"Ich habe meine Haflingerstute Indra nun seit 14 Jahren.

Ich habe sie als Jährling im Allgäu gekauft und selbst erzogen und angeritten.

Munter und nichtsahnend bin ich sie so fast 9 Jahre lang ohne wirkliche Grundlagen der pferdischen Biomechanik geritten – und ohne jemals Unterricht zu nehmen. Wieso auch – klappte ja alles. Bis ich dann irgendwann merkte, dass der Sattel nicht mehr passte, denn mein Pferd bekam – durch das jahrelange gemütliche Rumgeschlurfe - einen Senkrücken.

Seither hat sich bei uns einiges getan. Ich habe mich in den Longenkurs von Babette Teschen eingelesen und Ines Klein „gefunden".

Ines musste bei uns nicht einfach nur „vorn vorne anfangen". Sie half mir, meine und Indras jahrelang eingefahrenen (ungesunden) Bewegungsmuster zu erkennen, zu verändern und schließlich die "guten" Muster herauszukitzeln und zu optimieren. Inzwischen habe ich einen Haflinger, der sich super elastisch und gesund bewegen kann und ich bin sehr stolz auf uns.

Ines findet in jeder Einheit neue Dinge, die man verbessern kann. Auf eine sehr freundliche und ruhige Art zeigt sie, wie man dem Pferd helfen kann, sich gesund zu bewegen. Sie gibt stets positives Feedback und zeigt aber auch Probleme auf. Dabei liegt der Fokus ganz klar beim Pferd, aber auch die Reiterin kommt nicht zu kurz. Ich persönlich finde Ines´ Art des Unterrichts sehr angenehm, lehrreich und abwechslungsreich. Sie holt uns jede Woche aufs Neue dort ab, wo wir sind und findet immer neue Aufgaben, die uns ganz schön fordern!"

 

Dorothee Wilhelm mit Ísingur

"Ich bin auf Ines durch ihren Bericht in der "Freizeit im Sattel" gestoßen. Ich hatte zwei böse Unfälle mit fremden Pferden und habe mich daher – trotzdem ich schon über 20 Jahre reite – nicht mehr auf mein eigenes Pferd getraut. Da Ines in ihrem Artikel schrieb, dass sie auch "Problemfälle" löst, habe ich Kontakt mit ihr aufgenommen und ihr unsere Situation geschildert. Es begann ein langer Weg für meinen damaligen Isländer "Ísingur", Ines und mich. Ich hatte/habe durch die Unfälle ein nicht mehr voll einsatzfähiges Knie und so musste Ines nicht nur meine körperliche Behinderung beachten, sondern auch meine Angst und die Steifheit meines Pferdes.

Mit Einsatzfreude und einem vorausschauenden Plan hat Ines uns hinbekommen. Es hat lange gedauert, aber sie ist nie müde geworden uns immer zu motivieren, Rücksicht auf unsere Befindlichkeiten zu nehmen, mal durchzugreifen und dabei immer freundlich zu sein. Leider lebt Ìsingur nicht mehr, aber ein "Neuer" wartet schon auf den guten Unterricht und so sehen wir dem kommenden Frühling mit Erwartung entgegen, wenn die Baby-Fellnase für's Leben vorbereitet wird."

 

Freya Prahst mit Nase

"Liebe Ines,

die Zeit rast nur so dahin. "Nase" ist seit 4 Wochen wieder in ihrem "alten" Stall. Bei Deinem Besuch sahst Du ja schon, daß sie nicht mehr dieses Nervenbündel war wie in Kirchheim. Dank Deiner Hilfe ist sie jetzt in der Halle recht ruhig, d.h. wenn Rabenvögel plötzlich aufflattern wird Nase noch etwas spinnig. Aber Folie, egal ob schwarz oder weiß, mit Stange darüber, macht ihr gar nichts aus, egal ob ich über oder neben der Folie gehe. Sie bleibt vor, auf, über der Stange und hinter der Folie stehen, länger als 15 Sekunden. Anhalten an der langen Seite kann zwischenzeitlich zu einem Erfahrungsaustausch mit anderen Einstellern genutzt werden, ohne daß sie ihren Standort verändert.

Jetzt üben wir Stehenbleiben (das fiel ihr ja besonders schwer) am rausgelassenen Strick. Das ist noch immer schwierig, etwa 2m schaffe ich, dann bewegt sie sich langsam auf mich zu. Könnte ich da mit der Gertenhaltung etwas erreichen? Das blau-gelbe Quadrat ist für sie fast wie eine Belohnung.

Liebe Ines, ich möchte mich bei Dir ganz herzlich dafür bedanken, daß Du mir einen Weg aufgezeigt hast, wie mein neues Pferd Vertrauen zu mir aufbaut. Du weißt, wie verzweifelt ich war. Daß ich weiterhin auf Deine Hilfe rechnen darf, wünscht sich Deine Freya"

 

Johanna und Elisabeth Schittenhelm über einen Wochenendkurs in Weissach

"An einem schönen Samstagmorgen trafen sich einige Reitermädchen, Anne Morlok-Klink und Horst Klink mit Ines Klein um 9.00 Uhr im Hasenlauf in Weissach.

Als wir uns alle vorgestellt hatten, fing die erste Reiterin an, ihr Pferd  vorzubereiten. Zuerst begannen wir mit der Bodenarbeit, die uns helfen sollte, das Pferd auch vom Boden aus sicher lenken zu können.  Wir führten die Pferde auf den Platz und übten das Folgen und Ausweichen. Dadurch erkannte man sehr gut, ob das Pferd einen als Ranghöheren erkannte oder nicht. Wenn wir uns dem Pferd zuwendeten, also unsere breite Seite zeigten, sollte es ausweichen. Wenn wir uns dem Pferdekörper abwandten, sollte es uns folgen. So gingen wir durch Pylonen und Stangen, ohne am Strick zu ziehen. Es klappte langsam immer besser. Als jeder einmal dran war, gab es ein leckeres Mittagessen, und die Pferde bekamen ihre verdiente Pause.

Nach der Pause holten wir uns die Pferde erneut, um weiter zu üben. Jetzt lernten wir ein paar Vorübungen für das Longieren kennen. Dabei führten wir die Pferde durch Volten und ließen bei jeder Volte den Strick ein bisschen länger. Als es schon ein bisschen dunkel wurde, beschlossen wir, mit den Übungen aufzuhören. Wir versorgten die Pferde, und Horst schmiss den Grill an. Nach dem Grillen gingen alle müde, aber glücklich nach Hause. Nun, das Wochenende war ja noch nicht zu Ende.

Am nächsten Morgen trafen wir uns um 9.30 Uhr. Dieses Mal durften wir entscheiden, ob wir Bodenarbeit oder Reitübungen machen wollten. Die meisten nahmen Reitübungen. Ines Klein gab uns alle möglichen Tipps, die man gut gebrauchen konnte für alle Reitgelegenheiten, wie z.B. beim Ausreiten oder auf dem Reitplatz.

Sie baute viele verschiedene Hindernisse für uns auf. Wir gingen mehrmals über Stangen und durch Pylonen und übten, wie man von oben das Pferd dehnt, und wie man einen einigermaßen runden Zirkel reitet. Unserem Pony Felix gefiel es sehr, und es machte aufmerksam und konzentriert mit. Zwischendurch konnte es sich wie die anderen Pferde entspannen und dehnen.

Nachdem jeder ein letztes Mal geritten war, brachten wir zufriedene Pferde in den Stall. Wir Reitermädchen bedankten uns sehr herzlich bei Ines Klein, Anne und Horst für das spannende und lehrreiche Wochenende und verabschiedeten uns von einander.

Hoffentlich können wir das bald einmal wiederholen!"

 

Katharina Reithler mit Havanko, Ole und Tilly

"Wir sind übrigens alle 3 bzw. 6 sehr froh, dass wir dich gefunden haben! Es ist klasse, dass du so flexibel bist, auch solche Ideen wie den Kurs bei uns umzusetzen. Auch glaube ich, dass wir auf einem guten Weg sind, besonders mit Tilly. Ich hatte bei der Ausbildung von Havanko in den Reitstunden oft das Gefühl, dass wir ihn nicht immer da abgeholt haben, wo er stand, weshalb ich das alles viel stressiger erlebt habe als jetzt.
Das Tempo, in dem es da vorangehen sollte, hat einfach nicht zu unseren zeitlichen Möglichkeiten gepasst. Auch gehst du sehr schön auf die einzelnen  Pferde ein, so dass die Reitstunde den Schrecken mittlerweile verloren hat und es nicht 1 h "Arbeitseinsatz" bedeutet, sondern wirklich Spass macht und motiviert! Danke!"

 

Veronika Hamm mit Pepper

Meine Stute Pepper kann in Situationen, die ihr Stress bereiten, sehr schnell, sehr heftig reagieren. Schon oft stand ich hilflos vor dem aus meiner Sicht völlig überreagierenden Pferd.

In den Bodenarbeitsstunden mit Ines haben wir es mit ganz einfachen, aber gezielten Übungen geschafft, dass ich Schritt für Schritt Führungsqualitäten in Pepper's Augen bekam. Das tolle an Ines' Unterricht ist dabei, dass wir das erreicht haben, ohne zu irgendeinem Zeitpunkt Druck auszuüben oder auf Konfrontation zu gehen (was bei Pepper auch bestimmt in die falsche Richtung gegangen wäre!) Ines hat ein sehr gutes Gespür dafür bewiesen, wann es für Pepper zu viel wird und wieviel wir fordern können. Auch baut Ines die Übungen so auf, dass man viel zum Loben kommt.

Zum Beispiel war für Pepper Anhalten – und vor allem Stehenbleiben – ein rotes Tuch! Also musste sie immer nur kurz Stehenbleiben und bevor sie ihr Stressgesicht gemacht hat sind wir schon wieder weitergegangen. Indem wir das Anhalten auch nicht einfach so irgendwo gefordert haben, sondern z.B. zwischen zwei Gassen wurde das Anhalten an einem ganz speziellen Punkt für Pepper zu einer richtigen Aufgabe, für die man dann auch doll gelobt werden kann und so verlor diese gehasste Übung nach und nach ihre Furchtbarkeit.

Ich hätte nie erwartet, dass schon nach ganz wenigen Einheiten der gesamte Umgang mit meiner Pepper viel leichter und entspannter werden würde!

Heute weiß ich, dass selbst in Situationen in denen Pepper sich total hochspult, ich mit dem Kommando "HALT" zumindest kurz eine Verschnaufpause für uns beide erreichen kann. Und das ist schon ein riesengroßer Erfolg, dass ausgerechnet die ehemals so verhasste Übung sich inzwischen so gesetzt hat, dass sie auch in der größten Stresssituation noch abrufbar ist.

Vielen Dank liebe Ines!

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