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Freiarbeit Pro Pferd

Die wohl schönste Art und Weise, mit seinem Pferd zu arbeiten, ist sicherlich für viele die mit einem Minimum an Aufwand, kaum Einsatz von Körperkraft, ohne „Kampf und Krampf“, quasi per Gedankenübertragung. Das kann in vielerlei Hinsicht ein tolles Ziel sein – sowohl beim Reiten als auch bei der in letzter Zeit immer beliebter und bekannter gewordenen sog. Freiarbeit. Das ist Bodenarbeit ohne die üblichen Hilfsmittel wie Halfter und Strick – mit dem freien Pferd.

Bei dieser Art der Bodenarbeit zeigt sich die Beziehung zwischen Mensch und Pferd am deutlichsten. Denn der Mensch hat keine physischen Mittel mehr, um das Pferd bei sich zu behalten. Wenn es gehen will, geht es eben. Wenn das Pferd keine Lust auf das hat, was der Mensch von ihm möchte, oder ihn nicht versteht, macht es eben nicht mit – oder etwas ganz anderes. Darin liegt die Herausforderung und der besondere Reiz der Freiarbeit für viele Pferdebesitzer: Sie möchten erreichen, dass ihr Pferd auch völlig ohne „Zwangsmittel“ bei ihnen bleibt und ihre Kommandos ausführt. Gerade bei selbstbewussten Pferden ist dies oftmals keine leichte Aufgabe.

Zunächst müssen die Signale des Menschen für das Pferd absolut eindeutig und gut verständlich sein. Ein Pferd, das ständig raten muss, was der Mensch möchte, hat sicher nicht lange Spaß an dieser Art der „Kommunikation“. Das ist wie Radiohören oder Fernsehen in einer fremden Sprache – irgendwann wird’s nervig und langweilig, weil man ja eh nichts versteht. Das Pferd muss einige Signale und Kommandos bereits gut beherrschen und auch willig ausführen, denn es weiß sehr wohl, wann der Strick dran und wann er ab ist. Ein sicheres Abrufen des Pferdes (z.B. auf das Kommando „Komm“ oder „Hier“) sowie das in vielen Fällen wichtige sofortige Stoppen (z.B. auf das Kommando „Halt!“) kann dazu sehr hilfreich sein.

Und nicht zuletzt muss das Pferd auch Spaß daran finden, etwas für seinen Menschen zu tun. Das ist wohl der schwierigste Teil, denn alles andere kann mit mehr oder weniger „Technik“ und dem Einpauken von Kommandos hergestellt werden. Den Spaß an der Arbeit muss man dem Pferd jedoch in vielen Fällen „vorleben“, damit es ebenfalls in eine gelöste Stimmung findet. Und wie oft haben in der Hilfengebung technisch versierte Menschen, die ihre Körpersprache sehr gut beherrschen, Schwierigkeiten damit, während der Arbeit mit dem Pferd auch mal zu lachen, „Fünfe gerade sein zu lassen“ oder für die gelöste Stimmung ihr Pferd auch mal so überschwänglich zu loben, dass Zuschauer schon die Augen verdrehen? Aber genau darauf kommt es an: Dem Pferd echte, ungespielte Begeisterung entgegen zu bringen, sich über Kleinigkeiten zu freuen und so die Motivation des Pferdes zu erhalten.

Gerne bin ich Ihr „Motivator“ und zeige Ihnen, wie Sie Ihr Pferd für die freie Bodenarbeit begeistern können.

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